Projekt Spurensuche - Jüdische Familien damals

Dieses Projekt wurde ermöglicht durch:

Ziele

Ziel des Projektes ist es, mit Jugendlichen Informationen über das frühere Leben jüdischer Familien in Ellrich zusammenzutragen und diese für kommende Generationen zu sichern und darzustellen.

Die Sensibilisierung sowie das Wecken von Neugier und Interesse zu geschichtlichen Themen, jüdischem Leben und verschiedenen Glaubens- und Lebensansätzen im Allgemeinen, soll einen Beitrag zur Verbesserung von Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit im Miteinander in Ellrich leisten.

Förderer und Unterstützer

Das Projekt wurde ermöglich durch die Förderung des Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit (TMSFG) im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

Durch den Bürgermeister der Stadt Ellrich (Herrn Ehrhold) wurde positive Begleitung sowie Unterstützung, im Rahmen der Möglichkeiten, zugesichert.

Kooperation und Mitwirkende

Das Projekt wird auf Initiative des Familienvereins Ellrich und in enger sowie bewährter Kooperation mit der Oberschule Ellrich durchgeführt.

Mitwirkende der Oberschule Ellrich:

Schüler:

  • Selina Feuerriegel
  • Lukas Eichel
  • Jonas Brandt
  • Justin Fleischmann
  • Johannes Berger
  • Jonathan Röhl
  • Nils Rumetsch

Schulleitung: Frau Böck
Sozialarbeiterin: Frau Dilbins
Lehrer: Frau Weinberger und Frau Schröder

Mitwirkende des Familienvereins Ellrich:

  • Doreen Härter
  • Torsten Fuhr
  • Kerstin Triftshäuser

Projektbeschreibung:

Die mitwirkenden Schüler der Klassenstufe 9 werden mit Unterstützung von Lehrern, der Sozialpädagogin sowie Helfern des Familienvereins über zwei jüdische Familien, die ehemals in Ellrich lebten, recherchieren und Informationen zusammentragen. Dies werden sie in erster Linie durch Zeitzeugeninterviews tun, auf welche sie in der Anfangsphase des Projektes professionell vorbereitet werden. Die erlangten Informationen werden in Projektarbeiten festgehalten und präsentiert sowie in Form von Gedenktafeln und im Internet dargestellt.

Vielleicht können sogar zum Gedenken an die Familien, zu denen recherchiert wurde, ein oder zwei Stolpersteinen gesetzt werden ..... dies ist jedoch zum heutigen Zeitpunkt noch nicht einzuschätzen.

Projektverlauf

Startphase (Oktober - Dezember 2013):

  • Zusammenstellen der Schülergruppe und Einstimmen dieser auf das Thema
  • Informationsveranstaltung zum Projekt
  • Besuch der "Alten Synagoge" in Erfurt
  • Gestaltung von Wandtafeln, an denen der Projektverlauf über den gesamten Zeitraum dargestellt werden wird
  • Aufruf an die Bürger der Stadt
  • Zeitzeugensuche

Projektverlauf (Januar 2014 - April 2015):

  • Besuch der Ausstellung "Jüdische Leben in Nordhausen"
  • Vorstellung des Projektes im Stadtrat
  • Auswahl von 2 Familien, zu denen die Schülergruppen näher recherchieren
  • Vorbereitung der Jugendlichen auf die Zeitzeugeninterviews
  • Zusammentragen von Material
  • Durchführung der Zeitzeugeninterviews
  • fortlaufende Präsentation des Projektverlaufs im Internet, Presse und Wandtafeln
  • Sichern und Darstellen der Erkenntnisse aus den Interviews und Informations- und Materialsammlungen, in Form von 2 Gedenktafeln, die in chronologischer Abfolge die Geschichte der Familien darstellen, sowie Internetpräsentation
  • Erstellen von zwei Projektarbeiten durch die Schülergruppen

Projektabschluss (Mai 2015):

  • Präsentation der Projektarbeiten durch die Schülergruppen
  • Feierlicher Abschluss, ggf. Übergabe von Gedenktafeln an die Stadt Ellrich oder Stolpersteinsetzung

Kontakt

Kennen Sie Zeitzeugen?
Haben Sie Material, welches unser Projekt unterstützen könnte?
Lassen Sie es uns wissen!

Sie erreichen uns:

  • im Vereinsraum am Mühlhof 1 in Ellrich, jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag in der Zeit von 13:30 bis 17:00 Uhr,
  • telefonisch unter 0152 29776595,
  • per E-Mail info@familienverein-ellrich.de,
  • über die Oberschule Ellrich.